Fehler beim Schwangerschaftstest

Der Urintest kann auch zu einem falschen Ergebnis führen. Hier gibt es aber immer bestimmte Gründe und Ursachen. Zu Beginn sollte aber immer auf die richtige Temperatur geachtet werden.

Die falschen Testergebnisse


Bei einem Schwangerschaftstest kann es auch immer zu einem falschen Ergebnis kommen. Hierfür kann es sehr zahlreiche Gründe geben. Das Ergebnis muss nicht immer nur falsch positiv, sondern kann auch falsch negativ sein. Da auch die Temperatur einen Einfluss auf das Testergebnis haben kann, sollte immer darauf geachtet werden, dass der Urintest bei Raumtemperatur durchgeführt wird.

Gründe für falsche negative Ergebnisse
Wenn der Urintest zu früh durchgeführt wurde, dann besteht die Möglichkeit, dass der HCG Wert noch zu gering ist.

Ein negatives Ergebnis kann sich auch zeigen, wenn die Harnmenge zu groß war oder wenn der Teststreifen zu lange in den Urin gehalten wurde.

Der HCG Wert nimmt im Laufe der Schwangerschaft zwar zu, fällt aber in den letzten Schwangerschaftswochen wieder ab. Wenn der Urintest zu spät durchgeführt wird, können die HCG Werte schon wieder so niedrig sein, dass sie den Teststreifen nicht mehr einfärben.

Frauen, die im Nachtdienst arbeiten, können ebenfalls einen negativen Schwangerschaftstest haben.



Gründe für falsche positive Ergebnisse
Es hat zwar eine Einnistung und eine Schwangerschaft gegeben, aber doch in den ersten Tagen kam es zu einer Fehlentwicklung weswegen die befruchtete Eizelle wieder abgestoßen wurde. Bei diesem sogenannten Frühabort werden sehr oft falsche positive Ergebnisse angezeigt.

Ebenfalls zu einem falschen positiven Ergebnis können unterschiedliche Krebserkrankungen führen. Es gibt Karzinome, die Hormone produzieren, die dann den Teststreifen einfärben.

Durch ein Nierenversagen kann der HCG Wert ebenfalls erhöht sein.

Bei einer künstlichen Befruchtung werden schon im Vorfeld Medikamente verabreicht, die HCG enthalten. So wird das Hormon auch im Urin seine Konzentration aufweisen.